Bowling-Etikette

Wie in jeder Sportart gibt es auch beim Bowling Regeln, die es zu beachten gilt, um den SpaĂźfaktor fĂĽr JEDEN Gast gewährleisten zu können. Die wichtigsten Bowling-Regeln haben wir fĂĽr Sie zusammengestellt: 
    • Der Anlauf ist die empfindlichste Stelle der Bowlingbahn und darf aus verschiedenen GrĂĽnden nur mit entsprechendem Schuhwerk (Bowlingschuhen) betreten werden. Dreck, Sand, Kaugummi oder auf nur das Laufen auf dem Anlauf mit Gummisohlen können schnell in bösen Verletzungen enden. 
    • An den Bahnen wird nicht gerannt. Es birgt die Gefahr, dass man in die Ausholbewegung eines Spielers kommt. Dies kann zu einer schlimmen Verletzung fĂĽr beide fĂĽhren oder stört den Spieler in der Konzentration.
    • Man läuft nie gleichzeitig an. Spieler auf benachbarten Bahnen treten nie gleichzeitig an den Anlauf. Erst spielt rechts, dann links und jeder wartet so lange, bis der andere fertig ist. 
    • Finger weg vom BallrĂĽcklauf. Um sich einen Ball zu nehmen, fasst man diesen von der Seite an und nimmt ihn zĂĽgig vom Balltisch. 
    • Das Betreten der Bahn ist strengstens verboten. Liegengebliebene Bälle oder Pins holen Ihnen die Counterleute oder Techniker von der Bahn. Das Betreten der Bahn im Maschinenbereich ist lebensgefährlich. 
    • Nicht ĂĽber die Foullinie treten. Die Bahnen werden mit chemischen Reinigern und Ă–l behandelt. Dieses Ă–l zerstört beim Ăśbertreten die Schuhe und verursachen schwere StĂĽrze.
    • Bowlingbälle niemals auf den Stuhl legen. Verletzungsgefahr!
    • Seien Sie fair: Auch 6 Kinder können pro Bahn nur einen Ball gleichzeitig werfen, also nehmen die Kinder nicht 6 bis 7 Bälle einer Sorte, sondern lassen den Kindern, die auf anderen Bahnen spielen, auch welche von den leichteren Bällen. 
    • Niemals mit mehreren Bällen werfen. Hierbei sind schwere Schäden an den Maschinen und/oder Bällen vorprogrammiert. So verursachte Schäden an Maschinen können Reparaturkosten im 4-stelligen Bereich verursachen. Die möchten Sie sicherlich nicht fĂĽr einen „dummen Scherz“ zahlen. 

 

Bowling-Begriffe

Da Bowling aus den USA kommt, bedient es sich einer Reihe englischer AusdrĂĽcke, welche der Einfachheit halber ĂĽbernommen wurden. Die wichtigsten AusdrĂĽcke und ihre Bedeutung:
  • Approach: „Anlauf“ – die Fläche der Bowlingbahn, auf der sich der Spieler der Foullinie nähert
  • Backend: „Hinteres Ende“ – das nicht geölte letzte Drittel der Bowlingbahn vor dem Pindeck
  • Ball: Bezeichnet einerseits die Bowlingkugel, andererseits auch einen Wurf in einem Frame
  • Ballreturn: „BallrĂĽckgabe“ – der Teil der Bowlingbahn, der den Ball wieder nach vorne zum Spieler zurĂĽckbringt
  • Brooklyn: Eintreten des Bowlingballs auf der linken Seite vom Headpin (bei einem Rechtshänder)
  • Core: „Kern“ – eines Bowlingballs (vgl. Strikeball)
  • Coverstock: „HĂĽlle“ – äuĂźere Schicht eines Bowlingballs
  • Curve: „Kurve“ – eine gleichmäßige Kurvenbewegung des Balles in Richtung Pins
  • Double: „Doppel“ – zwei Strikes hintereinander werden Double genannt
  • Five Bagger: fĂĽnf Strikes hintereinander
  • Four Bagger: vier Strikes hintereinander
  • Foul Line: „Foullinie“ – wird diese Linie bei der Ballabgabe ĂĽbertreten, ist der Wurf ungĂĽltig
  • Frame: „Rahmen“ – wird aber hier als einzelner Durchgang eines Spieles bezeichnet; ein Spiel hat 10 Frames
  • Gutter: „Rinne“ – die Vertiefung links und rechts der Bowlingbahn. Kommt der Ball von der Bahn ab, dann wird er mit Hilfe des Gutters nach hinten zur Maschine geleitet.
  • Headpin: „Kopfkegel“ – der dem Spieler am nächsten stehende Pin trägt die Nummer 1
  • Hook: „Haken – eine schnelle, sehr starke Richtungsänderung des Bowlingballs auf dem Weg zu den Pins wird als Hook im Gegensatz zum Curve bezeichnet
  • In the pocket: „in die Tasche“ – der ideale Eingang eines Balles in die Pins, beim Rechtshänder rechts vom Headpin (1 und 3), auch Gasse genannt
  • In a row: „In einer Reihe“ – Ab dem fĂĽnften Strike in Folge spricht man von einem „… in a row“ (selten wird „… in a row“ auch fĂĽr zwei bis vier Strikes verwendet).
  • Inserts: „Einlagen“ – so werden die Einlagen in den Bohrungen des Bowlingballs genannt
  • Kingpin: „Königskegel“ – so wird der hinter dem vordersten Pin stehende Pin bezeichnet. Er trägt die Nummer 5.
  • Lane: „Bahn“ – Bezeichnung fĂĽr die Bowlingbahn
  • Pin: „Kegel“
  • Pindeck: „Kegelbrett“ – der Raum, auf dem sich die Pins befinden
  • Polish Process: „Polierprozess“ – gibt den Grad an Politur eines Bowlingballes an – das hat Auswirkungen auf die Laufeigenschaften
  • RG, Radius of Gyration: „Trägheitsradius“ – gibt an, wie weit der Core vom Coverstock entfernt ist. Wichtig beim Bohrmuster eines Bowlingballes
  • Sanding Process: „Schleifprozess“ – gibt den Grad des Anschleifens eines Bowlingballs an – das hat Auswirkungen auf die Laufeigenschaften
  • Sixpack: „Sechserpack“ – sechs Strikes hintereinander
  • Spare: „Ersatz“ – wenn alle 10 Pins erst beim 2. Wurf abgeräumt werden können, scherzhaft fĂĽr Ersatz-Strike
  • Spareball: Der Ball, mit dem einzelne verbliebene Pins abgeräumt werden, hier nicht mit Ersatzball zu verwechseln
  • Split: „Spaltung“ – wenn ein oder mehrere Pins auseinander stehen bleiben, der Headpin aber gefallen ist
  • Strike: „Streich“ – wenn alle 10 Pins mit dem ersten Wurf sofort abgeräumt werden
  • Strikeball: der Ball, mit dem der erste Wurf im Frame (Anwurf) getätigt wird. Dieser unterscheidet sich im Aufbau und AusfĂĽhrungen vom Spareball
  • Tape: „Klebeband“ – Bänder, die zur UnterstĂĽtzung oder Schonung der Finger beim Bowlingspielen angelegt werden
  • Tape Insert: „Klebeband-Einlage“ – wird meist in das Daumenloch eines Balles geklebt, um dessen Durchmesser zu verringern
  • Turkey: „Truthahn“ – drei Strikes in Serie
  • Washed Out: „ausgewaschen“ – wenn nach dem ersten Wurf zwei oder mehrere Pins auseinander stehen bleiben, wobei der Headpin aber noch steht
  • Wrist Glove: „Handschuh“ – ein Handschuh mit UnterstĂĽtzungsfunktion fĂĽr das Handgelenk
  • Wrist Support: â€žHandgelenksunterstĂĽtzung“ – eine Schiene, die das Handgelenk stĂĽtzt, jedoch ohne Handschuh